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AxxonSoft nahm an der Konferenz über Video Content Analysis in Brüssel teil

07/03/2009

Die Video Content Analysis Conference fand vom 23. bis zum 24. Juni in Brüssel statt und wurde von IMS Research organisierst. Die Konferenz befasste sich mit Videoanalyseanwendungen, die in der Sicherheits- und Unternehmensanalyse zum Einsatz kommen. Auf der Konferenz trafen Hersteller von Videoanalyselösungen, Sicherheitsplattformen und Überwachungsgeräten sowie Anbieter von Sicherheitslösungen aufeinander. AxxonSoft nahm aktiv an dieser Konferenz teil.

Am ersten Konferenztag drehten sich die Diskussionen um Probleme, die einen Einsatz der Videoanalyse behindern, wie:

  • zu komplizierte Endsysteme, während die Anbieter sich einfach zu installierende und zu verwendende Lösungen wünschen, die auf bestimmte Anwendungen zugeschnitten sind;
  • eine Entdeckung kann nicht garantiert werden, Fehlalarme sind möglich;
  • ein Mangel an Netzwerksicherheit, der mit einer Gefahr für die physikalische Sicherheit verbunden ist, kein Schutz für den von Kameras eingehenden Datenverkehr (zumindest kein Schutz gegen Signalverfälschung);
  • „Krieg der Standards“ – Videoanalyselösungen verschiedener Anbieter sind kaum miteinander kompatibel;
  • Probleme bei der Verarbeitung sich schnell ändernder Bilder (beispielsweise schneller Straßenverkehr);
  • Ein Mangel an benutzerfreundlichen Schnittstellen;
  • mangelnde Unterstützung von Luftschallmeldern (zum Beispiel Glasbruchmelder);
  • Mangel an Suchfunktionen für gesammelte Daten.

Was die Vermarktung anbelangt, so wird die Entwicklung der Videoanalyse durch ein Fehlen eines eigenen Kapitalrenditemodells gebremst, mit der die Kosten des Einsatzes der neuen Technologie und die Amortisationsdauer berechnet werden könnten.

Im Laufe des zweiten Tages wurden verschiedene Videoüberwachungslösungen, die die Videoanalyse beinhalten, von Bosch, ObjectVideo, Omniscient, VideoTec, Milestone, Intel und anderen Unternehmen vorgestellt, vor allem von Mitgliedern des ONVIF (Open Network Video Interface Forum). Dieses Forum aus Unternehmen wurde ins Leben gerufen, um einen einheitlichen offenen Schnittstellen-Standard für netzwerkbasierte Überwachungssysteme zu entwickeln, der ein Ende des „Krieges der Standards“ auf dem Markt der IP-Geräte herbeiführen soll. ONVIF wurde von Daniel Elvin vom Unternehmen Axis und Markus Wierny von Bosch repräsentiert.

Es sollte angemerkt werden, dass AxxonSoft nicht nur plant, ein aktives Mitglied des ONVIF zu werden, sondern ebenfalls danach strebt, viele der oben genannten Probleme, die ein Hindernis für die breite Implementierung der Videoanalyse darstellen, in seinen Produkten und Lösungen zu überwinden. AxxonSoft glaubt an die Effektivität und Zukunftsfähigkeit der Videoanalyse und bietet aus diesem Grund integrierte Lösungen an, die Videoanalyse-Algorithmen für verschiedene Anwendungen kombinieren (Erkennung von Autonummernschildern und Straßenverkehrsparametern, ausgereifte Ereignismelder usw.) und alle Sicherheitssysteme eines Standortes in einer einzigen Infrastruktur miteinander verbinden. Außerdem verfügen alle Produkte von AxxonSoft über benutzerfreundliche Schnittstellen und können Komponenten verschiedener Hersteller beinhalten.

AxxonSoft sieht sich selbst in der Verpflichtung, auf lange Sicht ein vollständiges Integrationsverfahren zu schaffen. Ein weiterer Schritt in diese Richtung stellt die zukunftsträchtige neue Produktlinie dar, die auf der NGP-Plattform basiert. Die neue Plattform verwendet eine auf OpenGL basierende Schnittstelle, die den innovativen Ansatz gegenüber dem Systemmanagement und einer verbesserten Bedienbarkeit widerspiegelt.

Selbst Grundversionen der Produkte werden verschiedene Engines für die Videoanalyse, wie ein Modul von ObjectVideo, weitere Softwaremodule und die Unterstützung der Videoanalyse eingebauter IP-Kameras beinhalten.

Eine spezielle IPINT-Bibliothek wurde erstellt und erlaubt die vollständige Integration aller Funktionen einer modernen IP-Kamera. AxxonSoft ist zurzeit dabei eine Technologie zu entwickeln, die das Speichern von Metadaten ermöglicht, die Informationen über eine Szene enthalten (Größe, Bewegungsablauf und Geschwindigkeit von Objekten) und die in der Folge für eine schnelle Suche von Videoaufnahmen verwendet werden kann.

Am Ende der Konferenz versuchten die Teilnehmer und Organisatoren eine Prognose bezüglich der Entwicklung der Videoanalyse in Sicherheitssystemen zu stellen. Sie kamen zu der Schlussfolgerung, dass die Möglichkeiten und Funktionen der Videoanalyse weiter anwachsen werden und dabei mit dem Fortschritt der Rechenleistung der Hardware Schritt halten.