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800 Videoüberwachungskameras im Projekt Sichere Stadt Donezk, Ukraine

12/07/2012

Die Idee, ein Videoüberwachungssystem nach dem Prinzip „Sichere Stadt“ einzuführen, hatte die Leitung der städtischen Verwaltung für innere Angelegenheiten von Donezk bereits im Jahr 2005. Initiatoren des Projekts waren der Chef des Donezker Hauptverwaltung des Innenministeriums der Ukraine, Viktor Dubovnik und der technische Projektleiter und Ideengeber Vladimir Semibratsky. Es wurde eine Analyse der am Markt verfügbaren Software- und Hardwarelösungen durchgeführt und die Komplexität der Planungsarbeiten ausgewertet. Dem gesamten Projekt lagen zwei zentrale Anforderungen zugrunde: die Verlegung von Glasfaserleitungen im unmittelbaren Besitz der Verwaltung für innere Angelegenheiten von Donezk und die Verwendung der Softwareplattform Axxon Intellect PSIM für die Archivierung von Videosignalen und ihre Ausgabe an Überwachungspunkten.

"Trotz der großen Vielfalt am Markt gibt es eigentlich nur eine Wahl" - zu diesem Schluss kam das Team der Firma Svyaz-Service, das für die Umsetzung des Projekts "Sichere Stadt" in Donezk verantwortlich war. Nur das Produkt von AxxonSoft erfüllte alle Anforderungen für eine Anwendung unter den gegebenen Bedingungen und vor allem in einer dicht besiedelten städtischen Umgebung. Während der Installation und im folgenden praktischen Einsatz in Donezk erstaunte und erfreute das System die Betreiber immer wieder mit seiner Zuverlässigkeit, Benutzerfreundlichkeit und universellen Anpassungsfähigkeit an die jeweiligen Erfordernisse. Dies gilt im gleichen Maße für die Gesamtplattform wie für die einzelnen Komponenten und Module.

In der ersten Projektphase, die sich über mehrere Jahre zog, wurden 38 Kameras an verschiedenen Stellen der Stadt installiert, auf dem Leninplatz, am Stadtratsgebäude und bei der Regionalverwaltung. Diese Kameras lieferten ihre Informationen an Dienststellen der städtischen und regionalen Verwaltung für innere Angelegenheiten. Die Vernetzung der Knotenpunkte erfolgte über mehr als 3 Kilometer verlegte Glasfaserleitungen. Somit konnte die Polizei der Stadt Donezk die Funktionen der Intellect-Software unter realen Anwendungsbedingungen beurteilen. Dies war eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung des Projekts. Die Kombination von moderner Software und Netzinfrastruktur eröffnete dem technischen Personal eindrucksvolle Möglichkeiten, die bereits in diesem Stadium anspruchsvollsten Anforderungen gerecht wurden.

Anfang 2012 erreichte das Projekt "Sichere Stadt" die entscheidende Ausbauphase: In Donezk wurde eine grundlegend neue Abteilung geschaffen – das Zentrum für schnelle Polizeireaktionen (ZORM) mit 9 Arbeitsplätzen, einem für jeden Stadtbezirk. Das ZORM wurde mit der neuesten Technologie ausgestattet und hat den Anforderungsstandard insbesondere für städtische Videoüberwachungssysteme nochmals erhöht. Bei seiner Eröffnung wurde das Zentrum vom Innenminister der Ukraine, Vitali Zakharchenko, besucht, der die Bedeutung des Projekts insgesamt und seine Schlüsselrolle für die erfolgreiche Durchführung der Fußballeuropameisterschaft Euro 2012 hervorhob. Der Minister lobte das hohe Niveau der durchgeführten Arbeiten und verlieh dem Initiator des Projekts "Sichere Stadt Donezk" Vladimir Semibratsky eine besondere Auszeichnung für seinen Beitrag zur Entwicklung der öffentlichen Sicherheit in der Ukraine.

Semibratsky seinerseits erläuterte den hohen Nutzen des Projekts für die Stadt und ihre Bürger. "Hohe Qualitätsanforderungen sind zur Norm geworden und Gewähr für schnelle Reaktionen auf Meldungen der Bürger. Dem Bereitschaftsdienst des ZORM wurde ein modernes automatisiertes System zum Schutz und zur Beobachtung beweglicher Objekte zur Verfügung gestellt, das satellitengestützte Chronos-A-Navigationstechnologie für die Überwachung und Lenkung der städtischen Polizeikräfte verwendet. Die Integration mit Intellect-Modulen hat wirklich eindrucksvolle Ergebnisse hervorgebracht. Wenn jemand unter der Nummer 102 die Polizei anruft, kann der diensthabende Beamte auf die nächstgelegenen Videoüberwachungskameras zugreifen und die in der Nähe der gemeldeten Ereignisse befindlichen Polizeieinheiten benachrichtigen. Er kann die Situation durch Beobachtung auf seinem Bildschirm überblicken und in Koordination mit den Streifen vor Ort korrigierend eingreifen. Der Vorfall wird dabei permanent auf den von der Softwareplattform Axxon Intellect gesteuerten Videoserver des ZORM aufgezeichnet."

Im Vorfeld der Euro 2012 ergab sich mit dem Ausbau der städtischen Infrastruktur die Notwendigkeit, das Sicherheitssystem zu erweitern, dessen Komplexität um ein Vielfaches erhöht werden musste. Die Experten der Firma Svyaz-Service fassten mehrere verschiedene Videoüberwachungssysteme zu einem einheitlichen System zusammen, was dank Intellect kein großes Problem darstellte. Kameras diverser Hersteller in unterschiedlicher Entfernung zu den Aufzeichnungs- und Speicherorten der Videosignale funktionierten gesteuert durch das Produkt von AxxonSoft reibungslos. "Ich hörte nach einiger Zeit einfach auf, darüber nachzudenken, welche Kamera an diesem oder jenem Objekt installiert war“, erinnert sich der Svyas-Service-Techniker Sergey Sevryuk. „Vivotek im Schtscherbakow-Park, Novus auf dem Leninplatz, Mobotix im Bahnhof oder Axis im Wartesaal des Fughafens. Mit Intellect ließ sich all dies mit Leichtigkeit unter der Kontrolle eines einzigen Programms kombinieren. Alles funktioniert präzise und zuverlässig mit gleichen Regeln für alle. Ich kann beliebige Bilder an einen beliebigen Fernüberwachungsplatz leiten, wie auch bei der Signalübertragung in die Hauptverwaltung des Innenministeriums in Kiew realisiert. Der einzige kritische Punkt ist die verfügbare Netzbandbreite."

Die Erhöhung der Netzbandbreite wurde zum Zeitpunkt der Durchführung der Fußballeuropameisterschaft Euro 2012 zur nächsten dringenden Aufgabe. Das Projekt „Sichere Stadt“ wuchs auf 800 Videoüberwachungskameras an, verteilt auf verschiedene Stellen, an denen sich viele Menschen ansammeln. Die Videoserver konzentrieren sich dabei im Wesentlichen auf das ZORM und die Polizeistation im Musikalischen Kultur- und Erholungspark von Donezk, in dem die Videobilder der Kameras aus der Donbass-Arena und der angrenzenden Parkzonen eingehen – die sind insgesamt etwa 200 Videokameras. Vom ZORM aus mussten diese Daten an die Fernüberwachungsarbeitsplätze geleitet werden, Die Übertragungsgeschwindigkeit von 1 Gbit/s zwischen der Polizeistation und dem ZORM reichte tatsächlich nicht aus. Eine Änderung der Netzwerktopologie war eher unwahrscheinlich. Lösen ließ sich das Problem durch die Implementierung neuer Router der Serie Cisco Small Business SG-500, die von der Firma ipland empfohlen wurden, einem Beratungspartner von AxxonSoft in der Ukraine. Mit der Datenübertragungstechnologie 10G konnte die erforderliche Bandbreite problemlos erzielt und eine solide Basis für künftige wachsende Anforderungen geschaffen werden.

Ein besonderes Unterscheidungsmerkmal des Projekts „Sichere Stadt“ gegenüber den meisten klassischen Videoüberwachungssystemen ist die Möglichkeit der Einrichtung eines einheitlichen und bestmöglich geschützten Datenzentrums, das die Archivierung der von allen Systemkomponenten eingehenden Daten erlaubt. Der Vorteil dieses Prinzips ist die sehr hohe Datenspeicherzuverlässigkeit und die Flexibilität der Entscheidungsfindung bei ungewöhnlichen Vorfällen. Dies ist zum Beispiel von großer Bedeutung für Unternehmen, die auf maximalem Schutz ihrer gespeicherten Daten Wert legen. Ein solches Zentrum wurde in Donezk eingerichtet und wird weiter ausgebaut.

Somit lässt sich folgendes selbstbewusstes Fazit ziehen: Das Projekt „Sichere Stadt“ in Donezk hat gezeigt, dass mit Intellect ein komplexes Sicherheitssystem, mit dem sich alle Schlüsselpunkte einer Großstadt kontrollieren lassen, Realität geworden ist. Die Stadt Donezk und ihre 1,5 Millionen Einwohner können sich nun deutlich sicherer fühlen.

"Die Realisierung des Projekts "Sichere Stadt" in Donezk ist ein Beispiel für qualifizierte Zusammenarbeit zwischen Sicherheitskräften und IT-Spezialisten. Diese Kombination betrachten wir als wegweisend für die Entwicklung innovativer Technologien, die jedem einzelnen Einwohner der Ukraine zu mehr Sicherheit verhelfen können. Ich bin überzeugt, dass dies nur ein erster Schritt ist, die Schaffung einer zuverlässigen Grundlage für die Durchführung ähnlicher Projekte in der Ukraine, die für uns alle und unsere Kinde das Leben sicherer macht und uns ruhiger und entspannter leben und vertrauensvoll in die Zukunft blicken lässt" so Alexander Kurinnoy, Direktor der ukrainischen AxxonSoft-Vertretung.